Projektbeschreibung
Erweiterung und
Sanierung
KITA
Neustadtswall
Mit der Erweiterung des Kinder- und Familienzentrums Neustadtswall in Bremen wurde die bestehende Kindertagesstätte grundlegend weiterentwickelt und langfristig für einen größeren Betreuungsbedarf aufgestellt. Ausgangspunkt war eine viergruppige Einrichtung, die um einen eigenständigen Neubau für vier weitere Gruppen ergänzt wurde. Im Anschluss an dessen Fertigstellung erfolgten die umfassende Sanierung und der Umbau des Bestandsgebäudes.
Durch die Verbindung beider Gebäudeteile entstand ein gemeinsames Kinder- und Familienzentrum, das heute acht Gruppen unter einem Dach vereint. Dabei ging es nicht allein um die Erweiterung der vorhandenen Flächen, sondern um die Neuordnung der gesamten Einrichtung: Bestehende Funktionen wurden weitergenutzt, neue räumliche Angebote ergänzt und Alt- und Neubau zu einer funktionalen Einheit zusammengeführt.
Eine besondere Qualität des Standorts ist die unmittelbare Lage an den Bremer Wallanlagen. Das neu gestaltete Außengelände knüpft an diesen grünen Stadtraum an und erweitert die Innenräume um vielfältige Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien. So verbindet das Projekt die Weiterentwicklung einer bestehenden sozialen Infrastruktur mit einer nachhaltigen baulichen Ergänzung und der Aufwertung des gesamten Standorts.
KITA Neustadtswall
Bremen, 2022
Fast Facts
- Bauherr: SVITS/Immobilien Bremen
- Fertigstellung: 2022
- Ort: Bremen
- Leistungsphasen: 1-9
- Fotograf: Caspar Sessler
Entwurfskonzept | KITA Neustadtswall
Entwurfskonzept »KITA Neustadtswall«
Der Entwurf des zweigeschossigen Neubaus folgt einer klaren und übersichtlichen inneren Organisation. Auf beiden Ebenen bildet ein großzügiger Mittelflur das räumliche Rückgrat des Hauses. Er übernimmt nicht nur die Erschließung und Garderobenfunktion, sondern weitet sich vor den Gruppen- und Ruheräumen zu zusätzlichen Spiel- und Aufenthaltsbereichen auf. Damit werden Verkehrsflächen zu aktiv nutzbaren Räumen und Teil des pädagogischen Alltags.
Die Gruppenbereiche orientieren sich mit bodentiefen Fenstern und Oberlichtern nach Südwesten und Südosten. Großzügige Öffnungen schaffen helle Innenräume und einen engen visuellen Bezug zum Außenraum. Im Obergeschoss bringen zusätzliche Dachfenster Tageslicht in die innenliegenden Erschließungsbereiche und unterstützen deren natürliche Belichtung und Belüftung.
Der Neubau wurde in Passivhausbauweise realisiert. Nach seinem Bezug konnte das bestehende Gebäude schrittweise kernsaniert, energetisch ertüchtigt und an die neuen Anforderungen angepasst werden. Vorhandene Funktionen – darunter die Küche zur Versorgung der gesamten Einrichtung – wurden in das neue Gesamtkonzept integriert. Eine bauliche Verbindung verknüpft Bestand und Erweiterung und macht aus den ursprünglich getrennten Gebäudeteilen eine zusammenhängende Einrichtung.
Die Umsetzung verbindet damit energetische Qualität, klare Orientierung und flexibel nutzbare Räume mit dem behutsamen Weiterbauen am Bestand. Neubau, Sanierung und Freiraum greifen ineinander und schaffen ein Kinder- und Familienzentrum, dessen räumliche Struktur sowohl den täglichen Abläufen als auch den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird.
Die Gruppenbereiche orientieren sich mit bodentiefen Fenstern und Oberlichtern nach Südwesten und Südosten. Großzügige Öffnungen schaffen helle Innenräume und einen engen visuellen Bezug zum Außenraum. Im Obergeschoss bringen zusätzliche Dachfenster Tageslicht in die innenliegenden Erschließungsbereiche und unterstützen deren natürliche Belichtung und Belüftung.
Der Neubau wurde in Passivhausbauweise realisiert. Nach seinem Bezug konnte das bestehende Gebäude schrittweise kernsaniert, energetisch ertüchtigt und an die neuen Anforderungen angepasst werden. Vorhandene Funktionen – darunter die Küche zur Versorgung der gesamten Einrichtung – wurden in das neue Gesamtkonzept integriert. Eine bauliche Verbindung verknüpft Bestand und Erweiterung und macht aus den ursprünglich getrennten Gebäudeteilen eine zusammenhängende Einrichtung.
Die Umsetzung verbindet damit energetische Qualität, klare Orientierung und flexibel nutzbare Räume mit dem behutsamen Weiterbauen am Bestand. Neubau, Sanierung und Freiraum greifen ineinander und schaffen ein Kinder- und Familienzentrum, dessen räumliche Struktur sowohl den täglichen Abläufen als auch den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird.
Für uns war entscheidend, den Kindern helle, übersichtliche Räume zu geben, die zum Spielen und Entdecken einladen und zugleich immer wieder den Blick und den Weg nach draußen öffnen.