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Projektbeschreibung

mit
Charakter
Neubau
Riensberg
strasse

Das neue Wohn- und Geschäftshaus in der Friedhofstraße in Bremen-Schwachhausen verbindet modernen Wohnungsbau mit einer nachhaltigen Quartiersentwicklung. Gemeinsam mit der BREBAU entstand ein Neubau, der hochwertigen Wohnraum schafft und gleichzeitig die Nahversorgung im Stadtteil stärkt. Auf drei Etagen wurden 26 barrierefreie Wohnungen mit Balkonen oder Terrassen realisiert. Im Erdgeschoss ergänzen ein Supermarkt und eine Bäckerei das Nutzungskonzept. Die gemischte Nutzung aus Wohnen und Einzelhandel fördert kurze Wege im Alltag und verbessert die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zur Belebung und langfristigen Stärkung des Stadtteils Bremen-Schwachhausen. Die Architektur des Gebäudes orientiert sich an den Anforderungen eines zeitgemäßen, barrierefreien Wohnens und schafft ein attraktives Umfeld für unterschiedliche Nutzergruppen. Durch die Kombination aus Wohnraum, Nahversorgung und städtebaulicher Einbindung entstand ein zukunftsfähiges Wohn- und Geschäftshaus, das einen Mehrwert für das gesamte Quartier bietet.

Fast Facts

  • Bauherr: BREBAU GmbH
  • Fertigstellung: 2024
  • Ort: Bremen
  • Leistungsphasen: 1-5
  • Fotograf: Bildplantage 13

Entwurfskonzept | Neubau Riensbergstrasse

Entwurfskonzept »Stadtbaustein«

Das Wohn- und Geschäftshaus reagiert auf seine städtebaulich prägnante Ecklage mit einer klaren architektonischen Haltung. Der Neubau setzt einen selbstbewussten architektonischen Akzent und fügt sich zugleich selbstverständlich in das gewachsene Stadtbild von Bremen-Schwachhausen ein. Mit seiner sorgfältig abgestimmten Höhenentwicklung knüpft der Neubau an die Vielfalt der benachbarten Altbauten an und führt die städtebauliche Struktur des Quartiers fort. Die Fassade interpretiert die regionale Backsteinarchitektur auf zeitgemäße Weise. Plastisch gestaltete Fassadenbänder, vor- und zurückspringende Klinkersteine sowie rhythmisch angeordnete Balkone und Loggien verleihen dem Gebäude Tiefe, Lebendigkeit und Charakter. Das Spiel aus Licht und Schatten lässt ein lebendiges Fassadenbild entstehen, das sich je nach Tageszeit immer wieder neu zeigt. Das Nutzungskonzept verbindet barrierefreie Wohnungen, Gewerbeflächen und eine Tiefgarage zu einem nachhaltigen Baustein der Quartiersentwicklung. Die im Erdgeschoss angeordneten Gewerbeeinheiten stärken die Nahversorgung und fördern die Belebung des öffentlichen Raums. So entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus, das architektonische Qualität, urbane Nutzungsmischung und langfristige Standortentwicklung miteinander vereint.

„Wir wollten einen Ort schaffen, der sich selbstverständlich in das gewachsene Stadtbild einfügt und zugleich einen neuen Impuls für das Quartier setzt. Architektur, Wohnen und Nahversorgung greifen dabei zu einem nachhaltigen Ganzen ineinander.“
Christian Buck
Partner, Gruppe GME